Contracting Orientierungsberatung

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Contracting Orientierungsberatung

Die Contracting Orientierungsberatung ist eine vorgelagerte Energieberatung. Sie prüft, ob ein Gebäude oder ein Gebäudepool für ein Contracting Modell geeignet ist. Dabei wird untersucht, ob ein Energiedienstleister später Einsparpotenziale heben, Maßnahmen umsetzen und Einsparungen vertraglich zusichern kann.

Der Energieberater prüft also nicht nur einzelne Maßnahmen, sondern die grundsätzliche Eignung für ein Contracting Modell. Typische Inhalte sind die Aufnahme des Ist Zustands, die Sichtung von Energieverbräuchen und Energiekosten, die Prüfung der technischen und wirtschaftlichen Eignung, die Bewertung von Einsparpotenzialen, die Betrachtung eines Gebäudes oder Gebäudepools sowie die qualitative Vorbereitung eines späteren Contracting Projekts.

Bei der echten Contracting Orientierungsberatung ist der Energieberater die zentrale fachliche Person. Er führt die Beratung durch, bewertet das Gebäude oder den Gebäudepool und erstellt den Bericht. Der Contractor ist davon zu trennen. Er ist in der Regel der spätere Energiedienstleister, der Planung, Finanzierung, Bau, Betrieb, Wartung, Optimierung oder Energielieferung übernehmen kann.

Am Ende steht noch keine Ausschreibung, keine Feinplanung und kein Vertrag, sondern eine belastbare Entscheidungsvorlage. Sie zeigt, ob Contracting sinnvoll ist, welche Struktur grundsätzlich passt und welche nächsten Schritte für Projektentwicklung und spätere Umsetzung sinnvoll sind.

Fördermittel

Für Contracting muss fachlich sauber unterschieden werden. Die eigentliche Beratungsförderung ist von Projektanbahnung, Machbarkeitsstudien, Umsetzungsförderungen und reinen Finanzierungsbausteinen zu trennen. Deshalb geht es hier nicht nur um die Beratung selbst, sondern auch um die Förderwege, die nach einer positiven Prüfung für Umsetzung, Wärmeversorgung, Netze, Kälte, Speicher oder technische Maßnahmen relevant werden können.

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